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Fusspilz lauert auch im Wäschekorb

Fußpilz holt man sich nicht nur im Schwimmbad oder in der Sauna, sondern die Ansteckungsgefahr lauert auch im Wäschekorb zu Hause. Wenn etwa infizierte Socken auf Wäsche liegen, die nicht bei mindestens 60 Grad gewaschen werden kann, können sich Familienmitglieder auch über Wäsche anstecken.

Außerdem reichen niedrige Waschtemperaturen in der Waschmaschine nicht aus, um die Pilze sicher und effektiv zu beseitigen. Erst nach einer 60-Grad-Wäsche konnte man bei Untersuchungen keine Fußpilz-Sporen mehr auf den getesteten Textilien nachweisen.

Die bei Fußpilz auftretenden roten, schuppenden Stellen auf der Haut, die mit starkem Jucken oder Brennen einhergehen, sind äußerst unangenehm. Verursacht wird die Infektion durch spezielle Hautpilze, in den meisten Fällen durch den Pilz Trichophyton rubrum, der zu seiner Vermehrung widerstandsfähige Sporen bildet. Die Sporen fühlen sich im warmen und feuchten Milieu der Füße wohl und breiten sich bei ausbleibender Behandlung über den Fuß aus. Dabei lösen sich Sporen von der Haut ab und lagern sich an den Fasern der Socken ab. Die Socken von Personen mit Fußpilz daher immer getrennt von der Wäsche der restlichen Familienmitglieder aufbewahren!

Mittel zur lokalen Selbstbehandlung gibt es rezeptfrei in unterschiedlichen Darreichungsformen in Ihrer Apotheke. Die Wirkstoffe dieser Produkte – Clotrimazol, Bifonazol oder Terbinafin – eignen sich besonders, da sie ein breites Erregerspektrum bekämpfen. Diese Substanzen wirken fungistatisch bzw. fungizid, das heißt, sie hemmen das Pilzwachstum oder töten die krankheitsauslösenden Pilze ab. Clotrimazol stellt bis heute den Referenzstandard bei der äußerlichen Behandlung von Fußpilzerkrankungen dar. Bifonazol hat den Vorteil, länger in der Haut zu verbleiben. Der Wirkstoff ist zudem entzündungshemmend, so dass sich brennende oder juckende Stellen rasch beruhigen.

Für alle, die Fußpilz schnell loswerden, aber nur einmal aktiv werden wollen, steht der Wirkstoff Terbinafin zur Verfügung. Als filmbildende Lösung muss diese nur einmal – zur Sicherheit – auf beide Füße um die Zehen herum, in die Zehenzwischenräume sowie auf Fußsohlen und -ränder aufgetragen werden. Der Wirkstoff reichert sich in der Hornschicht der Haut an und bildet dort ein Hautdepot, das bis zu 13 Tage messbar und wirksam ist.

 
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